Probleme die die Welt umtreiben

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Version vom 11:25, 23. Jan. 2026 bei Emma Lichtenberg (Diskussion | Beiträge)
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8 Milliarden Menschen leben auf dem Planeten Erde und jeder versucht, ein Leben nach seinen Vorstellungen zu leben. Wir alle stoßen dabei täglich auf Schwierigkeiten und Probleme, die wir lösen müssen - manche klein und überschaubar, manche unüberwindlich groß und existenziell.

Wie können wir herausfinden, welche dieser Probleme groß genug sind, um sie politisch auf einer höheren gesellschaftlichen Ebene anzugehen? Welche Probleme müssen global gelöst werden, weil sie lokal nicht lösbar sind?

Unter Macht, Ohnmacht, Freiheit habe ich versucht, die Ambivalenz zwischen Macht und Ohnmacht des Einzelnen aufzuzeigen. Ob der Einzelne die Welt mitgestalten kann, hängt - entgegen aller Mythen der Selbstermächtigung - nur sehr begrenzt von ihm selbst ab, sondern vor allen Dingen von den Mitteln zur Veränderung, die er in den Händen hält.

Es gibt sicher immer wieder Zeiten, da wird ein Einzelner mehr zufällig als geplant an einen wichtigen Schalthebel zur Veränderung der Welt gespült und es sieht so aus, als habe er alleine die Welt zu neuen Ufern gelenkt. Aber das ist eine Illusion. Denn es geschieht nur in Zeiten des Umbruchs und der Auflösung, wenn sich die mächtigen Beharrungskräfte auflösen - erst dann kann auch ein Einzelner etwas erreichen.

In Zeiten aber, in denen sich die Macht und die Werkzeuge zur Gestaltung der Welt in den Händen weniger befinden, ist es naiv zu glauben, jeder Mensch habe die Möglichkeit, die Welt zu verändern.

Wenn wir eine Welt, in der mehr Menschen an ihrer Gestaltung mitwirken können, tatsächlich für eine bessere Welt halten, müssen wir folgende großen Probleme angehen:

  1. Wir müssen Wege finden, die [[Wem gehört die Welt|Konzentration von Macht] - egal ob technologisch, wirtschaftlich, intellektuell oder militärisch - zu begrenzen.
  2. Wir müssen Wege finden, allen Menschen einen Zugang zum Wissen der Menschheit zu ermöglichen, damit jede und jeder seine Fähigkeiten erweitern kann.
  3. Wir müssen Wege finden, das Leid von Menschen zu begrenzen - durch Medizin, Sozialsysteme und Rücksichtnahme