Nobelpreis für Entscheidungsprediktor
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Stockholm 12. Januar 2130 - Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an den chinesischen Philosophen, Informatiker und Verhaltensökonomen Xi Min Lao für die Entwicklung des Entscheidungsprediktors. 2090 hatte er begonnen, große KI-Modelle mit den biographischen Daten von berühmten und einflussreichen Persönlichkeiten zu trainieren, um deren Entscheidungswege zu simulieren. Nach 10 Jahren intensiver Forschung wurde ein erstes funktionierendes Konzept veröffentlicht, auf dessen Basis Entscheidungen öffentlicher Personen, über die ausreichende Informationen vorlagen, verhersagbar wurden. | Stockholm 12. Januar 2130 - Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an den chinesischen Philosophen, Informatiker und Verhaltensökonomen Xi Min Lao für die Entwicklung des Entscheidungsprediktors. 2090 hatte er begonnen, große KI-Modelle mit den biographischen Daten von berühmten und einflussreichen Persönlichkeiten zu trainieren, um deren Entscheidungswege zu simulieren. Nach 10 Jahren intensiver Forschung wurde ein erstes funktionierendes Konzept veröffentlicht, auf dessen Basis Entscheidungen öffentlicher Personen, über die ausreichende Informationen vorlagen, verhersagbar wurden. | ||
| - | Als Folge entwickelte sich eine neue Form der politischen Steuerung. Durch detaillierte Analyse der Lebensumstände, politischen und | + | Als Folge entwickelte sich eine neue Form der politischen Steuerung. Durch detaillierte Analyse der Lebensumstände, politischen und individuellen Entscheidungen von Persönlichkeiten, konnten deren Entscheidungswege mit hoher Zuverlässigkeit vorhergesagt werden und es wurde möglich, pathologischen und fehlerhaften Entscheidungen frühzeitig zu begegnen und sie durch geschickte Konstruktion von Entscheidungsituationen zu neutralisieren. |
Da die Technologie auch für kleinere Staaten und Organisationen anwendbar war, entwickelten sich vielfältige Einflussmöglichkeiten, die zu einer inhärenten Dämpfung bei der Bildung von Machtkonzentration führten. | Da die Technologie auch für kleinere Staaten und Organisationen anwendbar war, entwickelten sich vielfältige Einflussmöglichkeiten, die zu einer inhärenten Dämpfung bei der Bildung von Machtkonzentration führten. | ||
Aktuelle Version vom 11:10, 28. Dez. 2025
Stockholm 12. Januar 2130 - Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an den chinesischen Philosophen, Informatiker und Verhaltensökonomen Xi Min Lao für die Entwicklung des Entscheidungsprediktors. 2090 hatte er begonnen, große KI-Modelle mit den biographischen Daten von berühmten und einflussreichen Persönlichkeiten zu trainieren, um deren Entscheidungswege zu simulieren. Nach 10 Jahren intensiver Forschung wurde ein erstes funktionierendes Konzept veröffentlicht, auf dessen Basis Entscheidungen öffentlicher Personen, über die ausreichende Informationen vorlagen, verhersagbar wurden.
Als Folge entwickelte sich eine neue Form der politischen Steuerung. Durch detaillierte Analyse der Lebensumstände, politischen und individuellen Entscheidungen von Persönlichkeiten, konnten deren Entscheidungswege mit hoher Zuverlässigkeit vorhergesagt werden und es wurde möglich, pathologischen und fehlerhaften Entscheidungen frühzeitig zu begegnen und sie durch geschickte Konstruktion von Entscheidungsituationen zu neutralisieren.
Da die Technologie auch für kleinere Staaten und Organisationen anwendbar war, entwickelten sich vielfältige Einflussmöglichkeiten, die zu einer inhärenten Dämpfung bei der Bildung von Machtkonzentration führten.
Aufgrund der großen erforderlichen Datenmengen war das Verfahren nur für herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens anwendbar und sorgte seit seiner breiten Einführung dafür, dass besonders risikobehaftete Persönlichkeiten frühzeitig eingehegt werden konnten.
Der Verfügbarkeit dieser Technologie verdankt die Welt seit 2110 eine bis heute anhaltende globale Friedensperiode.
