Intelligenz der Gene

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Die Gentechnik hat, vertraut man dem medialen Furor,der sie seit der Jahrtausendwende begleitet, dem Engineering des Lebens den Weg geebnet. Dank Sequenzierung, CriprCas und Bioinformatik können wir bald Alzheimer, Krebs und furchtbare Krankheiten ausmerzen, ewig leben und noch schöner und gesünder werden


Wie wenig das mit der Realität zu tun hat, erkennt man schnell, wenn man sich die wirkliche Komplexität der genetischen Codierung anschaut.

Angeblich sind nur 8%der DNA funktionell d.h. Störungen an diesen Teilen haben deutlich Wirkungen für den Organismus.

Doch die schlichte Annahme, man müsse nur an den Millionen Gensequenzen rumschrauben, um das Leben zu optimieren war überheblich.

Denn die Gensequenzen sind nur ein Teil der Lösung. Sie codieren die Produktion von Proteinen, besagen aber nicht, wann und wie oft ein Protein gebaut wird. Diese Informationen stecken im Epigenom.

Das Epigenom wird aus dem Rest der DNA gebildet und aus der Art ihrer 3-dimensionalen Faltung. Diese Strukturen enthalten die Steuerfunktionen zum An- und Abschalten von Genen und sind anscheinend in der Lage über Regelkreise Umwelteinflüsse aufzunehmen und zu bewahren.

Damit besitzt dieses System die Eigenschaften eines lernfähigen Programms - und das auf molekularen Ebene.

Ich stelle die These auf, dass dieses System aus miteinander verketteten Aminosäuren und Proteinmaschinen ähnliche Eigenschaften hat, wie ein neuronales Netz: es bildet aus dem aktuellen Muster der Umgebungssignale (aus den chemischen und physikalischen Wechselwirkungen) eines Organismus ein Ausgangsmuster ab, das die aktuelle Struktur und das Verhalten des Organismus darstellt.

Damit würden solche Systeme -ähnlich neuronalen Netzen - über eine inhärente, adaptierbare Intelligenz verfügen.

Dieser Artikel befindet sich in der Entstehungsphase. Er ist unvollständig und noch nicht korrekt ausformuliert.

https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/kurzmeldungen/de/neue-erfolge-bei-der-entschluesselung-des-epigenoms.html

Karte des Methylom

https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/eine-karte-unseres-epigenoms/

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