Horx Matthias

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Trend- und Zukunftsforscher, den es zwanghaft aber erfolgreich in die Medien zu drängen scheint. Er wird gerne und häufig von allen zitiert und genutzt, die unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Umständen erfolgreich sind und ihren Erfolg in die Zukunft retten wollen. Seine letzte Kampagne wendet sich gegen den [[Politisch korrekt|"Imperialismus der Pessimisten"]].  
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Mit seinem multiplen Lebenslauf und dem Willen in unserer Gesellschaft mitzuspielen ist dieser Mann eine typische Erscheinung des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Zur Zeit betätigt er sich als Trend- und Zukunftsforscher. Er wird gerne und häufig von allen zitiert und genutzt, die unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Umständen erfolgreich sind und ihren Erfolg in die Zukunft retten wollen. Seine letzte Kampagne wendet sich gegen den [[Politisch korrekt|"Imperialismus der Pessimisten"]].  
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Horx wird von der meinungsbildenden Öffentlichkeit in der Schublade "Querdenker" und "Gegen-den-Strom-Schwimmer" geführt. Er reitet mehr oder weniger gekonnt auf aktuellen Trendwellen und reißt offene Scheunentore ein um uns den Weg zu "neuen Horizonten" zu ebnen. Man kann sich dabei des Gefühls nicht erwehren, dass er vorzugsweise die besseren Herrschaften aus Wirtschaft und Politik mit Begründungen für deren Interessen und politischen Vorstellungen bedient. Seine Äusserungen scheinen mehr von der aktuellen Nachfrage auf dem Expertenmarkt bestimmt zu sein, als von fachlicher Kompetenz und nachhaltiger Durchdringung eines Themas. Die Geschwindigkeit, mit der er sich eines neuen Themas annimmt, läßt auf eine äussert kurze Halbwertszeit seiner Erkenntnisse schließen.
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Horx wird von der meinungsbildenden Öffentlichkeit in der Schublade "Querdenker" und "Gegen-den-Strom-Schwimmer" geführt. Er reitet mehr oder weniger gekonnt auf aktuellen Trendwellen und reißt offene Scheunentore ein um uns den Weg zu "neuen Horizonten" zu ebnen. Man kann sich dabei des Gefühls nicht erwehren, dass er vorzugsweise die besseren Herrschaften aus Wirtschaft und Politik mit Begründungen für deren Interessen und politischen Vorstellungen bedient. Böse Zungen sehen darin die Anbiederung des einfachen Bürgersohns an die gehobenen Kreise unserer Gesellschaft. Die Marke "Horx" scheint mehr von der aktuellen Nachfrage auf dem Expertenmarkt bestimmt zu sein, als von fachlicher Kompetenz und mühsamer Durchdringung eines Themas. Die Geschwindigkeit, mit der er sich eines neuen "Projektes" annimmt, lässt auf eine äußert kurze Halbwertszeit seiner geistigen Produkte schließen.
Ein Artikel zu Herrn Horx von Wiglaf Droste in der TAZ:[http://www.taz.de/index.php?id=archiv&dig=2003/04/19/a0295]
Ein Artikel zu Herrn Horx von Wiglaf Droste in der TAZ:[http://www.taz.de/index.php?id=archiv&dig=2003/04/19/a0295]

Version vom 18:35, 2. Okt. 2007

Mit seinem multiplen Lebenslauf und dem Willen in unserer Gesellschaft mitzuspielen ist dieser Mann eine typische Erscheinung des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Zur Zeit betätigt er sich als Trend- und Zukunftsforscher. Er wird gerne und häufig von allen zitiert und genutzt, die unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Umständen erfolgreich sind und ihren Erfolg in die Zukunft retten wollen. Seine letzte Kampagne wendet sich gegen den "Imperialismus der Pessimisten".

Horx wird von der meinungsbildenden Öffentlichkeit in der Schublade "Querdenker" und "Gegen-den-Strom-Schwimmer" geführt. Er reitet mehr oder weniger gekonnt auf aktuellen Trendwellen und reißt offene Scheunentore ein um uns den Weg zu "neuen Horizonten" zu ebnen. Man kann sich dabei des Gefühls nicht erwehren, dass er vorzugsweise die besseren Herrschaften aus Wirtschaft und Politik mit Begründungen für deren Interessen und politischen Vorstellungen bedient. Böse Zungen sehen darin die Anbiederung des einfachen Bürgersohns an die gehobenen Kreise unserer Gesellschaft. Die Marke "Horx" scheint mehr von der aktuellen Nachfrage auf dem Expertenmarkt bestimmt zu sein, als von fachlicher Kompetenz und mühsamer Durchdringung eines Themas. Die Geschwindigkeit, mit der er sich eines neuen "Projektes" annimmt, lässt auf eine äußert kurze Halbwertszeit seiner geistigen Produkte schließen.

Ein Artikel zu Herrn Horx von Wiglaf Droste in der TAZ:[1]

Ein Artikel von Herrn Blittkowski, der zeigt, dass sich Herr Horx für seinen Zukunftsquark auch des ansonsten heftig kritisierten "Katastrophismus" bedient, wenn es ihm opportun erscheint [2]

google-Bilder zu Matthias+Horx

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